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Was mir an Hardware so über den Weg läuft.

Samsung (QLED 4K Q70) Smart TV – Einrichtung, erste Erfahrungen und Herausforderungen

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Nach langem Überlegen und Umräumen, war es an der Zeit das Arbeitszimmer mit einem TV zu versehen. Schon alleine um beim “Basteln” gelegentlich mal ein Fussballspiel ansehen zu können oder um dann doch mal eine Runde zu daddeln. Die maximale Größe war wegen der räumlichen Begebenheiten auf 49 Zoll beschränkt.

Der TV-Kauf ist, bei aller Liebe zur Technik, immer ein furchtbarer Prozess für mich. Es gibt eigentlich nichts was man wirklich kaufen möchte und die Bezeichnungen machen einfach keinen Spaß (“QN49Q70RAFXZA...“).

Da ich seit jahren ein relativ zufriedener Sony Kunde bin, was TV´s betrifft, war die erste Tendenz ebenfalls wieder Sony. Auch der (erste) Mitarbeiter im Elektromarkt hatte mich sofort richtung Sony bestätigt. Die Bediengung und das noch relativ junge Android als Sony Smart OS hat mich dann aber abgeschreckt.

Auch hatte ich gegen Samsung eine ziemliche Abneigung, da immer von der “Werbungsbombe” die Rede ist. Gemeint ist hier vermutlich das Home-Menü, bei welchem diverse Videos zum Kaufen angeboten werden.

Beim langjährigen Lieblingspodcast Bits und so wurde vor kurzem ein LG OLED gelobt (Video). Erstens gab es das Modell aber nicht in 49 Zoll, noch fand ich das Menü nicht sonderlich hübsch/gut und auch diese Mauszeiger Fernbedienung find ich ehr eine Spielerei für welches sie das Geld besser hätten verwenden können.

Schlussendlich habe ich mich diesmal auf den freundlichen Berater im Elektromarkt (TV´s kaufe ich nach wie vor sehr ungerne online) verlassen. Überraschung – Der Verkäufer war ein Samsung Kollege, wie man ja am Schildchen zumindest frühzeitig erkennen kann. Auch habe ich ihn darauf hingewiesen, dass sein Kollege zwei Wochen zuvor lediglich Sony empfohlen hatte. Jedoch habe ich vor dem Kauf mehr als eine Stunde im Laden mit den 49 Zoll Geräten der drei Hersteller (Sony, LG und Samsung) beschäftigt. Von der Menüführung und den Reaktionszeiten fand ich einfach Samsung am stabilsten. Auch die Bewertungen auf Amazon waren für das Gerät sehr gut und auch Stiftung Warentest hat das Gerät mit 1,9 getestet (was auch immer man davon halten mag).

Geplante Anwendungszwecke

  • TV (SAT)
  • Prime Video
  • Netflix
  • DAZN für Fußball
  • Youtube
  • Waipu
  • USB Aufzeichnung
  • Airplay streaming
  • Anschluss von Arbeitsnotebook (Dell Latitude via Dock)
  • Nintendo Switch
  • Zukünftige Konsolengenerationen (z. B. Playstation 5)

Gerätedetails

  • Modell: Samsung QLED TV GQ49Q70RGTXZG (Affiliate-Link, Produktseite Samsung)
  • Preis: Ca. 900,-€
  • Anschlüsse: 4x HDMI, 2x USB, Audio Optisch, Netzwerk
  • Wifi: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Airplay 2: Ja
  • Tuner: Triple
  • Sprachsteuerung: Ja, habe ich aber nicht im Einsatz
  • Picture in Picture (PIP): Ja, ist aber wie meistens etwas wild. Ich konnte z. B. noch keinen HDMI Eingange z. B. Switch und parallel SAT TV nutzen. Hier würde ich nicht zu viel erwarten.
  • Standfuß: Zwei einzelne Stützen außen. Leider nicht zentral und drehbar. Schade bei einem doch relativ hohen Preis für 49 Zoll.

Erfahrung TV (SAT)

Der erste Sendersuchlauf lief relativ ordentlich ab. Auf den ersten Blick waren die Sender verfügbar. Jedoch habe ich die Sortierung etc. nicht direkt durchgeführt.
Als ich dann einige Tage später auf Sport1 schalten wollte, konnte ich diesen Sender nicht finden.

Die Lösung dauerte relativ lange, da mehrere Sendersuchläufe notwendig waren und die vollen Läufe dauern ca 45 Minuten. Die folgenden Einstellungen funktionieren aktuell für mich.

Einstellungen –> Senderempfang –> Experteneinstellungen –> Satellitensystem (0000 ist Standard PIN):

  • Satellitenauswahl: Astra 19.2E
  • LNB-Einstellungen:
    • Transponder: 11490 MHz, V/R
    • DiSEqC-Modus: 3/4
    • Unterste LNB-Frequenz: 9750 MHz
    • Oberste LNB-Frequenz: 10600 MHz
    • Trägerton 22 kHz: Auto

Die übrigen SAT Einstellungen wurden nicht verändert. Nach den geänderten Einstellungen, wurde ein neuer Sendersuchlauf gestartet und die Sender entsprechend sortiert. Das Sortieren war ok, zumindest etwas besser als bei Sony, da immerhin mehrere Sender auf einmal selektiert und verschoben werden konnten. Es gibt angeblich aber auch die Möglichkeit des Exports und der Bearbeitung der Senderliste am PC.

TV (HD+)

Samsung liefert ein HD+ Abo für 6 Monate gratis mit. Dies lässt sich über den TV direkt aktivieren und man benötigt keine zusätzliche Karte. Im Prinzip eine schöne Sache und es funktioniert, jedoch ist die Umschaltzeit im HD+ Modus eine Katastrophe. Gefühlt irgendwo zwischen 2-4 Sekunden.

Erfahrung Fernbedienung

Die Fernbedienung war ein Grund, warum ich länger noch mit dem Kauf gehadert hatte. Ich kannte das Modell schon aus der Familie und persönlich bevorzuge ich ein Num-Pad und dafür lieber eine etwas größere Bauart. Diese Meinung hat sich auch nach ca. 2 Wochen nicht geändert.

Von den vorhandenen 17 Tasten benutze ich in der Realität 4 so gut wie nie. Ich habe keine Ahnung wer tatsächlich “Rakuten TV” schaut und was die für den Hardware Button zahlen, aber lohnen dürfte sich dies vermutlich nicht.

Auch weiß ich nicht, warum man einen Ambient-Mode bei einer Energieklasse B parallel laufen lassen möchte. Man kann das Geld wirklich sinnvoller verschwenden.

Ein Mute Button sucht man dagegen verzweifelt.

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Spielen (Nintendo Switch)

Der Grund warum das Gerät beinahe zurück ging, war die Verwendung in Verbindugn mit der Nintendo Switch (Affiliate-Link). Beim Spielen von beispielsweise “Zelda Breath of the Wild” (Affiliate-Link), wurde man gefühlt alle 20-30 Minuten von einem langen Ruckler überrascht. Nach ein paar Tests, konnte man nachvollziehen, dass die Ruckler verstärkt bei aufwändigen Darstellungen/Kampfszenen auftraten. Was natürlich meist mit dem ungewollten Ableben des guten Link´s einherging. Das Ganze scheint ein bekanntes Problem zwischen Nintendo und Samsung Smart TV´s zu sein. Jedoch gibt es nicht die eine Lösung. Was bei mir funktioniert hat, war die RGB Setting in der Switch anzupassen.

Systemeinstellungen [Switch] –> TV-Wiedergabe

  • RGB-Spektrum: Begrenztes Spektrum

Zwar wird im Netz beschrieben, dass dies negative Auswirkungen auf die Farben hat im Spiel, ich persönlich fand es ok. Deshalb lebe ich vorerst damit.

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Fazit

Aktuell bin ich mit dem TV zufrieden.

Auch habe ich inzwischen das erste DAZN Fußballspiel angesehen mit dem Bluetooth Kopfhörer August EP650 (Affiliate-Link) und dies funktionierte sehr gut. Auch ist der Blickwinkel sehr gut, wichtig wenn der der TV wie bei mir auf einer Linie mit dem Schreibtisch steht.

FireTV (4k) Stick “Verbunden mit Problemen”

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Es existieren diverse Artikel (z. B. Lisanet, ValueTech) die den “Verbunden mit Problemen” Fehler im Detail beschreiben und auch Lösungen anbieten. Leider hatten bei mir die beschriebenen Schritte keine Abhilfe gebracht.

Situation

  • FireTV Stick erste Generation im Einsatz ohne Probleme (Affiliate-Link)
  • Circa 20 andere Geräte die über Wifi sowie Kabel verbunden sind
  • Fritzbox 7590 als Router und DHCP Server (Affiliate-Link)
  • Ubiquity Controller auf Raspberry
  • Drei Ubiquity UAP-AC-PRO Accesspoints (Affiliate-Link)

Das Ziel war lediglich, einen FireTV Stick 4k (Affiliate-Link) in die Familie aufzunehmen.

Nach der ersten Einrichtung lief erstmal alles für ein paar Stunden. An den kommenden Tagen, kam mir die Netzwerkverbindung dann extrem instabil vor. Das Gespräch mit der ersten Amazon Support Dame verlief auch nett und sie bat mich nochmals nach updates zu suchen, was mit der instabilen Verbindung ein wenig Zeit in Anspruch nahm. Der zweite Amazon Support Mitarbeiter hatte mir dann einen Rückruf versprochen, der leider nie stattfand. Der dritte Versuch war dann am interessantesten, da der nette Herr mich bat, mein komplettes Netzwerk neu zu verkabeln und meine SSID aufzusplitten (2,4 und 5 GHz). Nach einigen wiedersprüchlichen Aussagen, hatte ich das Gespräch beendet und nochmals in ruhe die Gegebenheiten geprüft.

Hierbei fiel mir auf, dass die IP des neuen Sticks identisch mit der IP einer im Netz verbauten INSTART IN-6001 HD Webcam (Affiliate-Link) war. Tatsächlich, war die Kamera noch fehlerhaft auf eine statische IP konfiguriert und die Fritzbox hatte leider genau diese IP über den DHCP Server erneut vergeben. Nach der Änderung der Adresse des Sticks in der Fritzbox und einem Neustart des Sticks lief alles ohne Probleme und es gab keinerlei Aussetzer mehr.

Dies ist sicherlich eine sehr spezielle Konstellation und schlussendlich ein Anwenderfehler, eventuell hilft es aber dem Einen oder Anderen in der Zukunft.

TP-Link TL-WR702N – Der kleine (Router) für unterwegs

Da ich auch beruflich aktuell etwas mehr unterwegs bin, habe ich mir für das Hotelzimmer “ohne WLan” einen eigenen Hotspot besorgt. Der Gute nennt sich TP-Link TL-WR702N (affiliate).

 

tp-link-tl-wr702n  

Das Teil ist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel und funktioniert out of the box bereits als Hotspot. Zusätzlich kann er aber auch als vollständiger Router oder Repeater verwendet werden.
Auch ein Bridge Modus ist vorhanden, den hab ich jedoch noch nie selbst benötigt.

Mein erster Humanoider Roboter – Google Nexus 7

Da das neueste Tablet von Google einen echt attraktiven Preispunkt erreicht hat (8GB – 199,00€, 16GB – 249,00€, + 9,99€ Versand), kann ich mich endlich mit meinem ersten Androiden (Wikipedia – Humanoider Roboter) beschäftigen.

 

Nexus 7

Ich hatte schon einige andere Geräte dieser Preisklasse angetestet, jedoch gingen diese (meist mit Android 2.3) bisher nach kurzer Zeit direkt zurück zu Amazon.

Anders war der Eindruck vom Nexus 7.
Das Gerät punktet zu erst mal mit seiner Optik. Kein unnötiger “Schnickschnack”, nur 3 Hardware-Buttons (Laut, Leise, ON/OFF/Standby) und die solide Verarbeitung mit dem Gummirücken. Dieser führt dazu, dass man nicht, wie beim iPad immer, gleich ein schlechtes Gewissen hat, wenn man das Tablet mal auf einen Glastisch oder ähnliches legt.

 

Des Weiteren habe ich entschieden, dass für mich kein Geräte eines Zwischenhändlers in Frage kommt. Soll bedeuten, ich wollte das unveränderte Android von Google und keinen Samsung Abklatsch oder ähnliches. Das Warten auf überfällige Updates, wie ich es bei vielen Bekannten und deren HTC/Samsung Android Handys mitbekommen habe, wollte ich mir gerne ersparen.

 

Der Form-Faktor (7 Zoll) hat mich angenehm überrascht. Bis jetzt war ich fest davon überzeugt, dass die iPad maße das minimum für das Tablet sind. Jedoch ist vor allem das beidhändige Tippen auf der Couch um einiges angenehmer als mit der Apple-Tastatur. Und ich habe schon recht große Hände.

 

Das Gerät kommt in einer schlichten aber edlen Box und enthält folgende Komponenten.

  • Tablet
  • USB-Kabel
  • Netztteil (DE)

 

Das mit dem Netzteil konnte ich auf der Google-Seite nicht wirklich vorher überprüfen. Ist jedoch wie zu erwarten war passend für deutsche Steckdosen.
Eine ausführliche Anleitung ist, wie inzwischen üblich bei solchen Dingen, nicht vorhanden. Als Neuling in der Android-Welt war Der Einstieg somit doch etwas holprig.
Möchte man beispielsweise per Mac OS X Daten auf das Gerät schieben, so benötigt man das Tool
Android File-Transfer. Das ist zwar kein Highlight in Sachen Benutzerfreundlichkeit, aber es funktioniert soweit. Unter Windows 7 sollen die Treiber ohne weitere Software benutzbar sein, wurde von mir jedoch nicht verwendet.

 

Auch ein Dateimanager ist leider nicht vorhanden. Was mich dann alles schon etwas stutzig macht. Wird mir doch von vielen Bekannten die seit längerem Android benutzen dieser Punkt immer wieder als großer Pluspunkt verkauft. Über Google-Play konnte dieses Problem aber fix behoben werden. Ich verwende dafür nun vorerst den ES File Explorer.

 

Auch sonstige bekannte Software ist dort einfach zu beziehen. Zu nennen wären.

  • Plume (Twitter Client der auch mehrere Accounts unterstützt)
  • VLC-Player
  • Reader (RSS)
  • Skype
  • Facebook
  • Simple Notepad

 

Die ersten Skype-Versuche verliefen sehr gut, Google Talk ist an Bord ebenso wie Google Chrome als Browser und GMail als Mail-Client.

 

Das Gerät besitzt keine Möglichkeit einen Datentarif zu verwenden. Wer also online gehen möchte muss dies über WLAN (ggf. mit Tethering) erledigen. Dies funktioniert jedoch wunderbar.

 

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden und denke ich habe auf die richtige Version von Android “Jelly Bean” gewartet um in den Google Tablet-Markt einzusteigen.

 

Die ersten Tests bei Eltern und sonstigen Bekannten die sonst nicht so viel mit Technik am Hut haben verliefen auch erstaunlich gut. Evtl. ist dies also ein Gerät um Mutter und Co. mal einen Zugriff auf die Familienbilder und Videos zu ermöglichen, ohne gleich Apple-Luxus Steuer abtreten zu müssen.

USB Stick auf MAC mit FAT16 formatieren

Für manche Linux Distributionen oder wie ich hörte auch MP3 Player leider notwendig. Deshalb hier kurz erklärt.

Das Deaktivieren des USB-Sticks kann evtl. eingespart werden, zur Sicherheit wird hier jedoch der komplette Prozess erklärt. Zeilen mit “>” müssen im Terminal ausgeführt werden.

  1. USB-Stick einstecken (Sollte im Finder angezeigt werden)
  2. > df -h
  3. USB-Stick Pfad suchen (z. B. /dev/disk2s3)
  4. Festplatten-Dienstprogramm starten
  5. USB-Stick deaktivieren (nicht Auswerfen!)
  6. > sudo newfs_msdos -F16 /dev/disk3s1
  7. Passwort eingeben
  8. USB-Stick in Festplatten-Dienstprogramm aktivieren

Nun sollte man den USB-Stick im Dienstprogramm als FAT16 angezeigt bekommen.

 

Terminal:

Format FAT16

 

 

 

 

 

 

 

 

Festplatten-Dienstprogramm:

FAT16 Finished