Raspberry Pi – Senden von Mails (Kommandozeile und Cron Job)

Da ich seit einigen Wochen stolzer Besitzer eines Raspberry Pi Rev2 bin, war einer der UseCases, das Versenden von Mails zu ermöglichen. Sowohl manuell, wie auch bei Fehlern z. B. in Cron Jobs.

Der erste Ansatz war die Verwendung von SSMTP, was auch prima funktioniert hat und schnell eingerichtet war.

SSMTP Konfiguration

 

Jedoch teilte mir mein Provider mit, dass Error-Mails bei deren Administrator gelandet waren. Warum auch immer ist mir nicht klar, jedoch habe ich ähnliche Probleme im Netz gefunden.

SSMTP Problem – Mail an Admin des Providers

 

Daraufhin entschied ich mich auf das etwas umfangreichere Postfix umzusteigen.

Postfix Konfiguration

 

Da ich lange Zeit Ubuntu-User war, kann ich ubuntuusers.de nur wärmstens jedem Raspberry Anwender als Referenz empfehlen.

Postfix – Ubuntuusers

 

Zusätzlich habe ich noch aliases für den root und postmaster angelegt. Das Anlegen wird hier beschrieben.

Postfix erweiterte Konfiguration (z. B. Aliases) – Ubuntuusers

CamStudio – Windows Desktop aufzeichnen kostenlos (Open Source)

Auf der Suche nach einer Möglichkeit den aktuellen Desktop in einem Video zu verewigen stieß ich auf Camstudio. Natürlich gibt es auch prominente Vertreter wie Fraps oder Camtasia, jedoch wollte ich nicht direkt Geld ausgeben. Noch dazu hatte ich nicht die Anforderung 3D-Spiele aufzuzeichnen.

 

CamStudio wirkt auf den ersten Blick etwas fragil. Vor allem da die Standardkonfiguration bei mir unter Windows 8 nicht lief. Folgende Konfiguration schuf jedoch Abhilfe.

  • Camstudio installieren und starten
  • Options –> Video options
    • Codec: Intel IYUV Codec
    • Quality: 100%

video_options

 

  • Region: Window

region_window

  • Record To Avi

record_to_avi

 

  • “Record” (roten Kreis) klicken und gewünschtes Fenster selektieren
  • Gewünschten Aktionen durchführen
  • Aufzeichnung mit “Stop” (blaues Quadrat) stoppen und einen gewünschten Dateinamen vergeben.

 

Die Aufzeichnung selbst ist nun abgeschlossen. Da die erstellten Dateien jedoch sehr groß sind, empfehle ich diese in ein entsprechendes Format zu konvertieren . Ich empfehle für die Konvertierung Handbrake.

 

Beispielvideo

 

Update 15.01.2015:

Wie im Video-Tutorial von CamStudio angemerkt, empfehle ich für längere Videos den xvid Codec. Auch die Einstellungen hierfür könnt ihr im Tutorial finden. Zusammengefasst:

Options –> Video Options:

  • Xvid in Auswahlliste wählen
  • Configure klicken
  • Profil wählen: z. B. Xvid HD 720
  • Target quantizer: 0.00
  • Quality: 1

Options –> Cursor Options:

  • “Highlight Cursor” wählen
  • Größe des Cursors wählen
  • Farbe des Cursors wählen
  • “Enable Visual Click Feedback” aktivieren

Options –> Do not record audio, Mic, Speakers

  • Schnellzugriff

Update 15.11.2019:

Nachdem bei meinem Arbeitsrechner die Malware Alerts angeschlagen hatten bei der letzten Installation, nutze ich CamStudio nicht mehr. Mein aktuelles Tool  zum erstellen von kurzen Videos ist Screenpresso. Ich habe deshalb den Downloadlink aus dem Artikel entfernt.

TP-Link TL-WR702N – Der kleine (Router) für unterwegs

Da ich auch beruflich aktuell etwas mehr unterwegs bin, habe ich mir für das Hotelzimmer “ohne WLan” einen eigenen Hotspot besorgt. Der Gute nennt sich TP-Link TL-WR702N (affiliate).

 

tp-link-tl-wr702n  

Das Teil ist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel und funktioniert out of the box bereits als Hotspot. Zusätzlich kann er aber auch als vollständiger Router oder Repeater verwendet werden.
Auch ein Bridge Modus ist vorhanden, den hab ich jedoch noch nie selbst benötigt.

Taufspruch

Da wir online nichts passendes gefunden haben, habe ich mal meine literarische Ader spielen lassen.

 

Während du wächst, Stück für Stück
soll dich umgeben Gesundheit, Frieden und Glück,
Es wird neben deinen Eltern die dich stets begleiten,
auch immer ein Engel an deiner Seite schreiten.
Zu deiner Taufe wünschen wir dir alles Liebe.

 

Mein erster Humanoider Roboter – Google Nexus 7

Da das neueste Tablet von Google einen echt attraktiven Preispunkt erreicht hat (8GB – 199,00€, 16GB – 249,00€, + 9,99€ Versand), kann ich mich endlich mit meinem ersten Androiden (Wikipedia – Humanoider Roboter) beschäftigen.

 

Nexus 7

Ich hatte schon einige andere Geräte dieser Preisklasse angetestet, jedoch gingen diese (meist mit Android 2.3) bisher nach kurzer Zeit direkt zurück zu Amazon.

Anders war der Eindruck vom Nexus 7.
Das Gerät punktet zu erst mal mit seiner Optik. Kein unnötiger “Schnickschnack”, nur 3 Hardware-Buttons (Laut, Leise, ON/OFF/Standby) und die solide Verarbeitung mit dem Gummirücken. Dieser führt dazu, dass man nicht, wie beim iPad immer, gleich ein schlechtes Gewissen hat, wenn man das Tablet mal auf einen Glastisch oder ähnliches legt.

 

Des Weiteren habe ich entschieden, dass für mich kein Geräte eines Zwischenhändlers in Frage kommt. Soll bedeuten, ich wollte das unveränderte Android von Google und keinen Samsung Abklatsch oder ähnliches. Das Warten auf überfällige Updates, wie ich es bei vielen Bekannten und deren HTC/Samsung Android Handys mitbekommen habe, wollte ich mir gerne ersparen.

 

Der Form-Faktor (7 Zoll) hat mich angenehm überrascht. Bis jetzt war ich fest davon überzeugt, dass die iPad maße das minimum für das Tablet sind. Jedoch ist vor allem das beidhändige Tippen auf der Couch um einiges angenehmer als mit der Apple-Tastatur. Und ich habe schon recht große Hände.

 

Das Gerät kommt in einer schlichten aber edlen Box und enthält folgende Komponenten.

  • Tablet
  • USB-Kabel
  • Netztteil (DE)

 

Das mit dem Netzteil konnte ich auf der Google-Seite nicht wirklich vorher überprüfen. Ist jedoch wie zu erwarten war passend für deutsche Steckdosen.
Eine ausführliche Anleitung ist, wie inzwischen üblich bei solchen Dingen, nicht vorhanden. Als Neuling in der Android-Welt war Der Einstieg somit doch etwas holprig.
Möchte man beispielsweise per Mac OS X Daten auf das Gerät schieben, so benötigt man das Tool
Android File-Transfer. Das ist zwar kein Highlight in Sachen Benutzerfreundlichkeit, aber es funktioniert soweit. Unter Windows 7 sollen die Treiber ohne weitere Software benutzbar sein, wurde von mir jedoch nicht verwendet.

 

Auch ein Dateimanager ist leider nicht vorhanden. Was mich dann alles schon etwas stutzig macht. Wird mir doch von vielen Bekannten die seit längerem Android benutzen dieser Punkt immer wieder als großer Pluspunkt verkauft. Über Google-Play konnte dieses Problem aber fix behoben werden. Ich verwende dafür nun vorerst den ES File Explorer.

 

Auch sonstige bekannte Software ist dort einfach zu beziehen. Zu nennen wären.

  • Plume (Twitter Client der auch mehrere Accounts unterstützt)
  • VLC-Player
  • Reader (RSS)
  • Skype
  • Facebook
  • Simple Notepad

 

Die ersten Skype-Versuche verliefen sehr gut, Google Talk ist an Bord ebenso wie Google Chrome als Browser und GMail als Mail-Client.

 

Das Gerät besitzt keine Möglichkeit einen Datentarif zu verwenden. Wer also online gehen möchte muss dies über WLAN (ggf. mit Tethering) erledigen. Dies funktioniert jedoch wunderbar.

 

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden und denke ich habe auf die richtige Version von Android “Jelly Bean” gewartet um in den Google Tablet-Markt einzusteigen.

 

Die ersten Tests bei Eltern und sonstigen Bekannten die sonst nicht so viel mit Technik am Hut haben verliefen auch erstaunlich gut. Evtl. ist dies also ein Gerät um Mutter und Co. mal einen Zugriff auf die Familienbilder und Videos zu ermöglichen, ohne gleich Apple-Luxus Steuer abtreten zu müssen.