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Audio aus Musik-DVD als MP3 exportieren

Vor einigen Jahren habe ich das ganze schon einmal basierend auf einem Linux-System durchgeführt. Aus aktuellem Anlass wollte ich mich dem Thema nun auf dem Mac annehmen. Eines vorweg, man sollte sich schon etwas Zeit einplanen. Um die zwei Stunden, je nach DVD-Umfang, sind schon notwendig um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Die Anleitung besteht aus folgenden Teilen.

  • Vorbereitungen / Software
  • Audio aus DVD exportieren
  • Track schneiden und exportieren als MP3
  • Taggen der Songs


1. Vorbereitungen / Software

Folgende Software wird für die Konvertierung benötigt. Es muss keine Software zusätzlich gekauft werden (von Tools, die im Umfang von Mac OS enthalten sind mal abgesehen).

Es wird davon ausgegangen, dass die gewünschte DVD bereits auf dem Rechner in Form eines Ordners (nicht als ISO) vorhanden ist. Dieser Ordner enthält in der Regel Diverse .VOB, .IFO und .BUP Dateien.


2. Audio aus DVD exportieren

Zum Exportieren des Audio-Tracks kommt die Software MPEG Stream Clip zum Einsatz. Für den Export wie folgt vorgehen.

  • “Ablage –> DVD öffnen…” (SHIFT + CMD + O)
  • DVD-Ordner selektieren
  • Gewünschten Audio-Track selektieren (Ich habe das per Try & Error vollzogen. Falls es einen eleganteren Weg gibt freue ich mich über Comments)
  • Die Meldung beim Öffnen des Ordners kann ignoriert werden (Weiter klicken). Die dort beschriebenen fehlenden und kostenpflichtigen Features der Apple-Software werden nicht benötigt.
  • Ablage –> “Exportiere Audio…”  auswählen
  • Folgende Einstellungen vornehmen


Audio Export Settings


  •  Speicherort auswählen und “Sichern” klicken



Der Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Das fertige große Audio-File sollte nach Abschluss im Zielverzeichnis zu finden sein.


3. Track schneiden und exportieren als MP3

Natürlich könnte man das Audio-File nun zu iTunes hinzufügen und fertig. Da viele (auch ich) bei der Musikbibliothek etwas eigen sind was ID3-Tags etc. betrifft, wird der große einzelne Track in diesem Schritt in die entsrechenden Songs unterteilt und diese als MP3-Dateien exportiert.

Für diese Aufgabe verwenden kommt Garage Band zum Einsatz. Dies ist auf jedem Mac kostenlos verfügbar.

  • Garage Band öffnen
  • Audio-Datei aus Schritt 2 in den Bearbeitungsbereich ziehen
  • “Steuerung –> Metronom” deaktivieren (CMD + U)
  • “Steuerung –> Am Raster ausreichten” deaktivieren (CMD + G)
  • Mit Hilfe der Leertaste kann die Wiedergabe nun gestartet werden und beim gewünschten Schnittpunkt gestopt werden
  • Geschnitten wird per “Bearbeiten –> Teilen” (CMD + T)
  • Eine neue Spur erstellen per “Spur –> Neue einfache Spur” (SHIFT + CMD + N)
  • Der gerade erstellte Track (linker Teil der Spur) mit einem Titel versehen


Titel Spur


  • Die rechte Seite (übrige Tonspur) kann nun mit der Maus selektiert und in die neu erstellte Spur nach unten gezogen werden
  • Diesen Vorgang wiederholen, bis der komplette Track abgearbeitet ist
  • Die einzelnen Tracks untereinander in den jeweiligen Spuren angeordnet und auf stumm schalten


Mute Spur


  • Obersten Track aktivieren (Mute entfernen)
  • Das Ende des gesamten Tracks auf das Ende des aktuellen Songs platzieren (Dies ist zwar nicht zwingend erforderlich, es kann jedoch sonst zu unschönen 4 Sekunden-Pausen am Ende des Liedes kommen.)
End of Song


  • “Bereitstellen –> Song auf Festplatte exportieren…” auswählen und folgende Einstellungen wählen


Export Settings

  • “Exportieren” wählen
  • Verzeichnis wählen und Exportieren. Ich empfehle direkt hier die Nummerierung der Dateien entsprechend durchzuführen z. B. “01 – Intro.mp3”


Dies muss nun für alle gewünschten Spuren durchgeführt werden. Es darf immer nur der gewünschte Track “Entmuted” werden.


4. Taggen der Songs

Zum Taggen der Dateien wird iTunes verwendet.

  • iTunes öffnen
  • “Ablage –> Zur Mediathek hinzufügen…”
  • Song auswählen
  • “Rechtsklick –> Informationen” (CMD + I)
  • Gewünschte Einstellung durchführen
iTunes Info


Auch dies muss für alle Songs einzeln durchgeführt werden. Lediglich Infos wie Interpret oder Album können für mehrere Einträge gleichzeitig konfiguriert werden.


Das Ergebnis sieht wie folgt aus.


DTH Ergebnis




Folgende Quellen wurden für die Erstellung verwendet.

USB Stick auf MAC mit FAT16 formatieren

Für manche Linux Distributionen oder wie ich hörte auch MP3 Player leider notwendig. Deshalb hier kurz erklärt.

Das Deaktivieren des USB-Sticks kann evtl. eingespart werden, zur Sicherheit wird hier jedoch der komplette Prozess erklärt. Zeilen mit “>” müssen im Terminal ausgeführt werden.

  1. USB-Stick einstecken (Sollte im Finder angezeigt werden)
  2. > df -h
  3. USB-Stick Pfad suchen (z. B. /dev/disk2s3)
  4. Festplatten-Dienstprogramm starten
  5. USB-Stick deaktivieren (nicht Auswerfen!)
  6. > sudo newfs_msdos -F16 /dev/disk3s1
  7. Passwort eingeben
  8. USB-Stick in Festplatten-Dienstprogramm aktivieren

Nun sollte man den USB-Stick im Dienstprogramm als FAT16 angezeigt bekommen.

 

Terminal:

Format FAT16

 

 

 

 

 

 

 

 

Festplatten-Dienstprogramm:

FAT16 Finished

Command and … – Alternative für den Total Commander unter Mac OS

Nachdem das Kopieren über den Finder ein wahrer Graus ist und ich einfach ein “Verschieben”, auch unter Mac als sinnvoll erachte, habe ich mich nach einer Alternative für den guten alten Total Commander umgesehen. Einen direkten Port für den Mac gibt es leider nicht.

Ich verwende jetzt den muCommander um Daten mal eben unproblematisch auf den Server zu verbannen und auch die Favoritenfunktion finde ich sehr praktisch.

muCommander

Folgende Dateisysteme/Protokolle sind verfügbar.

  • SMB
  • FTP
  • HTTP
  • SFTP
  • NFS
  • uvm.

Auch sehr praktisch ist die integrierte Entpackfunktion für .zip, .rar, 7z, …

Praktisch wären noch Swipe-Gesten zum Navigieren in den Ordnern.

Viel Spaß beim “Kommandieren”.

Süß der Kleine! – Macbook Air 11 Zoll (2012)

Nach langem Überlegen war es nun doch soweit. Das Macbook Air musste her.
 
MacbookAir

 
Da es das “immer dabei” Notebook sein soll, wurde es das 11 Zoll Modell. Der erste Eindruck ist mehr als gut.

  • Klein
  • Leicht
  • Schnell
  • Hübsch

 

Sonstige technische Merkmale wurden gegenüber des letzten Modells verbessert.

  • CPU (i5)
  • USB 3.0 (2x)
  • 720p FaceTime Kamera

 

Gewählt wurde die 128GB SSD und 8GB Arbeitsspeicher. Die CPU habe ich beibehalten (1.7GHz). Entwickeln oder Videoschnitt werde ich auf dem Gerät eh nie machen.

Das einzige unschöne am neuen Modell ist die Tatsache, dass der MacSafe Adapter verändert wurde und nun die Verwendung alter Netzteile nur durch die Verwendung eines Adapters für 10,00€ möglich ist.

 

Auch ein integriertes UMTS Modem hätte ich gerne gesehen. Hier bleibt Apple aber seiner Linie offenbar treu.

Ansonsten befürchte ich, dass meinem 15 Zoll Gerät einsame Zeiten bevor stehen!