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Mein erster Humanoider Roboter – Google Nexus 7

Da das neueste Tablet von Google einen echt attraktiven Preispunkt erreicht hat (8GB – 199,00€, 16GB – 249,00€, + 9,99€ Versand), kann ich mich endlich mit meinem ersten Androiden (Wikipedia – Humanoider Roboter) beschäftigen.

 

Nexus 7

Ich hatte schon einige andere Geräte dieser Preisklasse angetestet, jedoch gingen diese (meist mit Android 2.3) bisher nach kurzer Zeit direkt zurück zu Amazon.

Anders war der Eindruck vom Nexus 7.
Das Gerät punktet zu erst mal mit seiner Optik. Kein unnötiger “Schnickschnack”, nur 3 Hardware-Buttons (Laut, Leise, ON/OFF/Standby) und die solide Verarbeitung mit dem Gummirücken. Dieser führt dazu, dass man nicht, wie beim iPad immer, gleich ein schlechtes Gewissen hat, wenn man das Tablet mal auf einen Glastisch oder ähnliches legt.

 

Des Weiteren habe ich entschieden, dass für mich kein Geräte eines Zwischenhändlers in Frage kommt. Soll bedeuten, ich wollte das unveränderte Android von Google und keinen Samsung Abklatsch oder ähnliches. Das Warten auf überfällige Updates, wie ich es bei vielen Bekannten und deren HTC/Samsung Android Handys mitbekommen habe, wollte ich mir gerne ersparen.

 

Der Form-Faktor (7 Zoll) hat mich angenehm überrascht. Bis jetzt war ich fest davon überzeugt, dass die iPad maße das minimum für das Tablet sind. Jedoch ist vor allem das beidhändige Tippen auf der Couch um einiges angenehmer als mit der Apple-Tastatur. Und ich habe schon recht große Hände.

 

Das Gerät kommt in einer schlichten aber edlen Box und enthält folgende Komponenten.

  • Tablet
  • USB-Kabel
  • Netztteil (DE)

 

Das mit dem Netzteil konnte ich auf der Google-Seite nicht wirklich vorher überprüfen. Ist jedoch wie zu erwarten war passend für deutsche Steckdosen.
Eine ausführliche Anleitung ist, wie inzwischen üblich bei solchen Dingen, nicht vorhanden. Als Neuling in der Android-Welt war Der Einstieg somit doch etwas holprig.
Möchte man beispielsweise per Mac OS X Daten auf das Gerät schieben, so benötigt man das Tool
Android File-Transfer. Das ist zwar kein Highlight in Sachen Benutzerfreundlichkeit, aber es funktioniert soweit. Unter Windows 7 sollen die Treiber ohne weitere Software benutzbar sein, wurde von mir jedoch nicht verwendet.

 

Auch ein Dateimanager ist leider nicht vorhanden. Was mich dann alles schon etwas stutzig macht. Wird mir doch von vielen Bekannten die seit längerem Android benutzen dieser Punkt immer wieder als großer Pluspunkt verkauft. Über Google-Play konnte dieses Problem aber fix behoben werden. Ich verwende dafür nun vorerst den ES File Explorer.

 

Auch sonstige bekannte Software ist dort einfach zu beziehen. Zu nennen wären.

  • Plume (Twitter Client der auch mehrere Accounts unterstützt)
  • VLC-Player
  • Reader (RSS)
  • Skype
  • Facebook
  • Simple Notepad

 

Die ersten Skype-Versuche verliefen sehr gut, Google Talk ist an Bord ebenso wie Google Chrome als Browser und GMail als Mail-Client.

 

Das Gerät besitzt keine Möglichkeit einen Datentarif zu verwenden. Wer also online gehen möchte muss dies über WLAN (ggf. mit Tethering) erledigen. Dies funktioniert jedoch wunderbar.

 

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden und denke ich habe auf die richtige Version von Android “Jelly Bean” gewartet um in den Google Tablet-Markt einzusteigen.

 

Die ersten Tests bei Eltern und sonstigen Bekannten die sonst nicht so viel mit Technik am Hut haben verliefen auch erstaunlich gut. Evtl. ist dies also ein Gerät um Mutter und Co. mal einen Zugriff auf die Familienbilder und Videos zu ermöglichen, ohne gleich Apple-Luxus Steuer abtreten zu müssen.