TP-Link TL-WR702N – Der kleine (Router) für unterwegs

Da ich auch beruflich aktuell etwas mehr unterwegs bin, habe ich mir für das Hotelzimmer “ohne WLan” einen eigenen Hotspot besorgt. Der Gute nennt sich TP-Link TL-WR702N (affiliate).

 

tp-link-tl-wr702n  

Das Teil ist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel und funktioniert out of the box bereits als Hotspot. Zusätzlich kann er aber auch als vollständiger Router oder Repeater verwendet werden.
Auch ein Bridge Modus ist vorhanden, den hab ich jedoch noch nie selbst benötigt.

Taufspruch

Da wir online nichts passendes gefunden haben, habe ich mal meine literarische Ader spielen lassen.

 

Während du wächst, Stück für Stück
soll dich umgeben Gesundheit, Frieden und Glück,
Es wird neben deinen Eltern die dich stets begleiten,
auch immer ein Engel an deiner Seite schreiten.
Zu deiner Taufe wünschen wir dir alles Liebe.

 

Mein erster Humanoider Roboter – Google Nexus 7

Da das neueste Tablet von Google einen echt attraktiven Preispunkt erreicht hat (8GB – 199,00€, 16GB – 249,00€, + 9,99€ Versand), kann ich mich endlich mit meinem ersten Androiden (Wikipedia – Humanoider Roboter) beschäftigen.

 

Nexus 7

Ich hatte schon einige andere Geräte dieser Preisklasse angetestet, jedoch gingen diese (meist mit Android 2.3) bisher nach kurzer Zeit direkt zurück zu Amazon.

Anders war der Eindruck vom Nexus 7.
Das Gerät punktet zu erst mal mit seiner Optik. Kein unnötiger “Schnickschnack”, nur 3 Hardware-Buttons (Laut, Leise, ON/OFF/Standby) und die solide Verarbeitung mit dem Gummirücken. Dieser führt dazu, dass man nicht, wie beim iPad immer, gleich ein schlechtes Gewissen hat, wenn man das Tablet mal auf einen Glastisch oder ähnliches legt.

 

Des Weiteren habe ich entschieden, dass für mich kein Geräte eines Zwischenhändlers in Frage kommt. Soll bedeuten, ich wollte das unveränderte Android von Google und keinen Samsung Abklatsch oder ähnliches. Das Warten auf überfällige Updates, wie ich es bei vielen Bekannten und deren HTC/Samsung Android Handys mitbekommen habe, wollte ich mir gerne ersparen.

 

Der Form-Faktor (7 Zoll) hat mich angenehm überrascht. Bis jetzt war ich fest davon überzeugt, dass die iPad maße das minimum für das Tablet sind. Jedoch ist vor allem das beidhändige Tippen auf der Couch um einiges angenehmer als mit der Apple-Tastatur. Und ich habe schon recht große Hände.

 

Das Gerät kommt in einer schlichten aber edlen Box und enthält folgende Komponenten.

  • Tablet
  • USB-Kabel
  • Netztteil (DE)

 

Das mit dem Netzteil konnte ich auf der Google-Seite nicht wirklich vorher überprüfen. Ist jedoch wie zu erwarten war passend für deutsche Steckdosen.
Eine ausführliche Anleitung ist, wie inzwischen üblich bei solchen Dingen, nicht vorhanden. Als Neuling in der Android-Welt war Der Einstieg somit doch etwas holprig.
Möchte man beispielsweise per Mac OS X Daten auf das Gerät schieben, so benötigt man das Tool
Android File-Transfer. Das ist zwar kein Highlight in Sachen Benutzerfreundlichkeit, aber es funktioniert soweit. Unter Windows 7 sollen die Treiber ohne weitere Software benutzbar sein, wurde von mir jedoch nicht verwendet.

 

Auch ein Dateimanager ist leider nicht vorhanden. Was mich dann alles schon etwas stutzig macht. Wird mir doch von vielen Bekannten die seit längerem Android benutzen dieser Punkt immer wieder als großer Pluspunkt verkauft. Über Google-Play konnte dieses Problem aber fix behoben werden. Ich verwende dafür nun vorerst den ES File Explorer.

 

Auch sonstige bekannte Software ist dort einfach zu beziehen. Zu nennen wären.

  • Plume (Twitter Client der auch mehrere Accounts unterstützt)
  • VLC-Player
  • Reader (RSS)
  • Skype
  • Facebook
  • Simple Notepad

 

Die ersten Skype-Versuche verliefen sehr gut, Google Talk ist an Bord ebenso wie Google Chrome als Browser und GMail als Mail-Client.

 

Das Gerät besitzt keine Möglichkeit einen Datentarif zu verwenden. Wer also online gehen möchte muss dies über WLAN (ggf. mit Tethering) erledigen. Dies funktioniert jedoch wunderbar.

 

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden und denke ich habe auf die richtige Version von Android “Jelly Bean” gewartet um in den Google Tablet-Markt einzusteigen.

 

Die ersten Tests bei Eltern und sonstigen Bekannten die sonst nicht so viel mit Technik am Hut haben verliefen auch erstaunlich gut. Evtl. ist dies also ein Gerät um Mutter und Co. mal einen Zugriff auf die Familienbilder und Videos zu ermöglichen, ohne gleich Apple-Luxus Steuer abtreten zu müssen.

Audio aus Musik-DVD als MP3 exportieren

Vor einigen Jahren habe ich das ganze schon einmal basierend auf einem Linux-System durchgeführt. Aus aktuellem Anlass wollte ich mich dem Thema nun auf dem Mac annehmen. Eines vorweg, man sollte sich schon etwas Zeit einplanen. Um die zwei Stunden, je nach DVD-Umfang, sind schon notwendig um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Die Anleitung besteht aus folgenden Teilen.

  • Vorbereitungen / Software
  • Audio aus DVD exportieren
  • Track schneiden und exportieren als MP3
  • Taggen der Songs


1. Vorbereitungen / Software

Folgende Software wird für die Konvertierung benötigt. Es muss keine Software zusätzlich gekauft werden (von Tools, die im Umfang von Mac OS enthalten sind mal abgesehen).

Es wird davon ausgegangen, dass die gewünschte DVD bereits auf dem Rechner in Form eines Ordners (nicht als ISO) vorhanden ist. Dieser Ordner enthält in der Regel Diverse .VOB, .IFO und .BUP Dateien.


2. Audio aus DVD exportieren

Zum Exportieren des Audio-Tracks kommt die Software MPEG Stream Clip zum Einsatz. Für den Export wie folgt vorgehen.

  • “Ablage –> DVD öffnen…” (SHIFT + CMD + O)
  • DVD-Ordner selektieren
  • Gewünschten Audio-Track selektieren (Ich habe das per Try & Error vollzogen. Falls es einen eleganteren Weg gibt freue ich mich über Comments)
  • Die Meldung beim Öffnen des Ordners kann ignoriert werden (Weiter klicken). Die dort beschriebenen fehlenden und kostenpflichtigen Features der Apple-Software werden nicht benötigt.
  • Ablage –> “Exportiere Audio…”  auswählen
  • Folgende Einstellungen vornehmen


Audio Export Settings


  •  Speicherort auswählen und “Sichern” klicken



Der Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Das fertige große Audio-File sollte nach Abschluss im Zielverzeichnis zu finden sein.


3. Track schneiden und exportieren als MP3

Natürlich könnte man das Audio-File nun zu iTunes hinzufügen und fertig. Da viele (auch ich) bei der Musikbibliothek etwas eigen sind was ID3-Tags etc. betrifft, wird der große einzelne Track in diesem Schritt in die entsrechenden Songs unterteilt und diese als MP3-Dateien exportiert.

Für diese Aufgabe verwenden kommt Garage Band zum Einsatz. Dies ist auf jedem Mac kostenlos verfügbar.

  • Garage Band öffnen
  • Audio-Datei aus Schritt 2 in den Bearbeitungsbereich ziehen
  • “Steuerung –> Metronom” deaktivieren (CMD + U)
  • “Steuerung –> Am Raster ausreichten” deaktivieren (CMD + G)
  • Mit Hilfe der Leertaste kann die Wiedergabe nun gestartet werden und beim gewünschten Schnittpunkt gestopt werden
  • Geschnitten wird per “Bearbeiten –> Teilen” (CMD + T)
  • Eine neue Spur erstellen per “Spur –> Neue einfache Spur” (SHIFT + CMD + N)
  • Der gerade erstellte Track (linker Teil der Spur) mit einem Titel versehen


Titel Spur


  • Die rechte Seite (übrige Tonspur) kann nun mit der Maus selektiert und in die neu erstellte Spur nach unten gezogen werden
  • Diesen Vorgang wiederholen, bis der komplette Track abgearbeitet ist
  • Die einzelnen Tracks untereinander in den jeweiligen Spuren angeordnet und auf stumm schalten


Mute Spur


  • Obersten Track aktivieren (Mute entfernen)
  • Das Ende des gesamten Tracks auf das Ende des aktuellen Songs platzieren (Dies ist zwar nicht zwingend erforderlich, es kann jedoch sonst zu unschönen 4 Sekunden-Pausen am Ende des Liedes kommen.)
End of Song


  • “Bereitstellen –> Song auf Festplatte exportieren…” auswählen und folgende Einstellungen wählen


Export Settings

  • “Exportieren” wählen
  • Verzeichnis wählen und Exportieren. Ich empfehle direkt hier die Nummerierung der Dateien entsprechend durchzuführen z. B. “01 – Intro.mp3”


Dies muss nun für alle gewünschten Spuren durchgeführt werden. Es darf immer nur der gewünschte Track “Entmuted” werden.


4. Taggen der Songs

Zum Taggen der Dateien wird iTunes verwendet.

  • iTunes öffnen
  • “Ablage –> Zur Mediathek hinzufügen…”
  • Song auswählen
  • “Rechtsklick –> Informationen” (CMD + I)
  • Gewünschte Einstellung durchführen
iTunes Info


Auch dies muss für alle Songs einzeln durchgeführt werden. Lediglich Infos wie Interpret oder Album können für mehrere Einträge gleichzeitig konfiguriert werden.


Das Ergebnis sieht wie folgt aus.


DTH Ergebnis




Folgende Quellen wurden für die Erstellung verwendet.

USB Stick auf MAC mit FAT16 formatieren

Für manche Linux Distributionen oder wie ich hörte auch MP3 Player leider notwendig. Deshalb hier kurz erklärt.

Das Deaktivieren des USB-Sticks kann evtl. eingespart werden, zur Sicherheit wird hier jedoch der komplette Prozess erklärt. Zeilen mit “>” müssen im Terminal ausgeführt werden.

  1. USB-Stick einstecken (Sollte im Finder angezeigt werden)
  2. > df -h
  3. USB-Stick Pfad suchen (z. B. /dev/disk2s3)
  4. Festplatten-Dienstprogramm starten
  5. USB-Stick deaktivieren (nicht Auswerfen!)
  6. > sudo newfs_msdos -F16 /dev/disk3s1
  7. Passwort eingeben
  8. USB-Stick in Festplatten-Dienstprogramm aktivieren

Nun sollte man den USB-Stick im Dienstprogramm als FAT16 angezeigt bekommen.

 

Terminal:

Format FAT16

 

 

 

 

 

 

 

 

Festplatten-Dienstprogramm:

FAT16 Finished